Der VGH CyberSchutz sichert Privatpersonen gegen die finanziellen Folgen von Cyber-Gefahren ab, etwa Betrug beim Online-Shopping, Identitätsmissbrauch oder Hackerangriffe. Die VGH-Vertretung Michael Stalle in Celle berät Sie zu den Leistungen und zum optionalen Cyber-Rechtsschutz.
Smartphone, Computer, Smart Speaker: Fast jeder ist mehrmals täglich im Netz, und mit jedem Klick entstehen digitale Spuren. Absolute Sicherheit gibt es nicht, auch nicht mit Virenschutz und Firewall. Der VGH CyberSchutz fängt die finanziellen Folgen auf, wenn doch etwas passiert.
Auch im Celler Land wird online eingekauft, gebucht und verkauft, ob in der Fachwerk-Altstadt, in Lachendorf oder in Eschede. Wer ein Ferienhaus in der Heide über ein Portal bucht, kennt das Risiko eines Fake-Angebots. Pendler nach Hannover und alle im Homeoffice nutzen täglich Netzwerke und Cloud-Dienste. Familien sorgen sich um Kinder in sozialen Medien. Welche Leistungen für Ihren Haushalt wichtig sind, besprechen wir in der Trift 31a.
Sie mieten für den Familienurlaub ein Ferienhaus über ein Online-Portal und überweisen die Miete im Voraus. Kurz vor der Abreise können Sie das Portal nicht mehr aufrufen und stellen fest, dass das Ferienhaus gar nicht existiert. Der CyberSchutz erstattet den im Voraus bezahlten Mietpreis.
Der VGH CyberSchutz deckt zwei Arten von Schäden ab. Eigenschäden entstehen Ihnen selbst, etwa wenn vorab bezahlte Ware nicht ankommt oder jemand in Ihrem Namen einkauft. Haftpflichtschäden entstehen anderen, zum Beispiel wenn Sie unwissentlich einen infizierten Anhang weiterleiten oder ein Bild posten, für das ein Dritter die Nutzungsrechte hat.
Versicherung ersetzt keine Vorsicht. Wählen Sie lange Passwörter ohne Wörterbuchbegriffe, mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Verwenden Sie für jeden Account ein eigenes Passwort, ändern Sie es regelmäßig und geben Sie es nie an Dritte weiter. Bei unbekannten Händlern helfen Gütesiegel und Bewertungen, doch auch Betrüger kopieren Siegel.
Wer auf einen Fake-Shop hereingefallen ist, sollte Screenshots machen, Kaufverträge und Bestätigungen ausdrucken, Anzeige erstatten und sofort die Bank kontaktieren, um die Zahlung rückgängig zu machen. Eine Kreditkarte lassen Sie sperren. Dann melden Sie sich bei Ihrer VGH-Vertretung.
Die VGH hält sie für jeden wichtig, der digital unterwegs ist. Cyber-Erpressung, Datendiebstahl, Viren- und Hackerangriffe oder Identitätsmissbrauch gibt es längst auch im privaten Bereich. Selbst wer sehr vorsichtig ist, kann Online-Angriffen zum Opfer fallen.
Identitätsmissbrauch liegt vor, wenn ein Dritter unberechtigt auf Ihre personenbezogenen Daten zugreift, um sich zu bereichern. Zum Beispiel kauft er in Ihrem Namen und auf Ihre Rechnung Waren ein. Entsteht Ihnen dadurch ein Vermögensschaden, ist er vom CyberSchutz abgedeckt.
Trennen Sie Ihren Rechner von bestehenden Netzwerken und ändern Sie sofort alle Login-Daten bei Online-Diensten, etwa beim E-Mail-Konto. Lassen Sie den Rechner von einem Fachmann auf Schadsoftware prüfen. Bei Mahnungen, die Sie nicht zuordnen können, kontaktieren Sie den Absender und erstatten gegebenenfalls Anzeige. Danach rufen Sie Ihren Ansprechpartner bei der VGH an.
Er ist ein Zusatzbaustein, der die Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen trägt. Dazu zählen die telefonische juristische Erstberatung, Schadenersatz-Rechtsschutz bei Rufschädigung im Internet und der Kostenschutz für die Verteidigung bei strafrechtlichen Vorwürfen im Netz.
Warnzeichen sind auffallend niedrige Preise, fehlende Verschlüsselung (https), viele Rechtschreibfehler und ein fehlendes Impressum samt Datenschutzerklärung und AGB. Misstrauisch sollten Sie auch sein, wenn nur Vorkasse und Direktüberweisung möglich sind. Zahlen Sie bei Zweifeln nicht per Vorauskasse.
Wir besprechen mit Ihnen, welche Leistungen des CyberSchutzes zu Ihrem digitalen Alltag passen, persönlich oder am Telefon.
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