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Ratgeber

Cyber-Sicherheit: Schutz vor Phishing, Hackern und Fake-Shops in Celle

Wer Passwörter sorgfältig wählt, Phishing-Mails erkennt und bei unbekannten Online-Shops misstrauisch bleibt, senkt sein Risiko im Netz. Die VGH-Vertretung Michael Stalle in Celle zeigt, was Sie bei einem Cyberangriff tun und wie der VGH CyberSchutz finanzielle Folgen auffängt.

Ein falscher Klick kann unangenehme Folgen haben, nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Nutzer. Wer auf eine Phishing-Attacke hereinfällt oder einen infizierten Anhang öffnet, riskiert Unannehmlichkeiten oder sogar einen finanziellen Verlust. Selbst Firewall, Virenscanner und ein sicheres Passwort bieten keinen hundertprozentigen Schutz.

Person prüft eine verdächtige Nachricht auf dem Smartphone am Küchentisch

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Verdacht auf einen AngriffTrennen Sie den Rechner vom Netzwerk, ändern Sie sofort alle Login-Daten, etwa beim E-Mail-Konto, und lassen Sie den Rechner von einem Fachmann auf Schadsoftware prüfen.
  • Unbekannte MahnungenSetzen Sie sich bei Mahnungen, die Sie nicht zuordnen können, sofort mit dem Absender in Verbindung und erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige.
  • Sicheres PasswortMindestens acht Zeichen, kein Wörterbuchwort, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Für jeden Account ein eigenes Passwort.
  • Fake-Shops erkennenWarnzeichen sind auffällig günstige Preise, fehlendes https, viele Rechtschreibfehler, fehlendes Impressum und nur Vorkasse oder Direktüberweisung als Zahlungsart.
  • Nach einem BetrugMachen Sie Screenshots, erstatten Sie Anzeige, kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Sie bei Kreditkartenzahlung die Karte sperren.
  • VGH CyberSchutzEr deckt Eigenschäden und Haftpflichtansprüche Dritter ab. Ein optionaler Cyber-Rechtsschutz trägt Kosten rechtlicher Auseinandersetzungen.

Was das für Celle bedeutet

Online-Einkäufe, Banking am Smartphone, Home-Office: Das digitale Leben kennt keine Ortsgrenzen, in der Celler Altstadt ebenso wenig wie in den Dörfern des Landkreises. Auch Pendler nach Hannover, Familien und Landwirte nutzen täglich Netz und Smartphone. Wir prüfen gemeinsam, wie Sie sich vor den finanziellen Folgen eines Angriffs absichern können.

Was ein Angriff kosten kann

Betrug beim Online-Shopping, Identitätsmissbrauch und Cyber-Mobbing nehmen stetig zu. Bestellen und bezahlen Sie ein Produkt, das nie ankommt, ist das Geld in aller Regel weg. Hacker können sich Zugriff auf Ihr Social-Media- oder E-Mail-Konto erschleichen und in Ihrem Namen diffamierende Mails und Posts veröffentlichen. Richtig teuer wird es, wenn ein Unbefugter in Ihrem Namen einkauft.

Phishing und Fake-Shops erkennen

Fake-Shops sind gefälschte Internet-Shops. Wer im Voraus überweist, bekommt keine Ware. Gütesiegel geben Hinweise auf seriöse Händler, doch auch Betrüger können ein Siegel kopieren. Ein echtes Siegel erkennen Sie daran, dass Sie damit interagieren können und per Klick zu Bewertungen oder zur Website des Siegels gelangen. Suchen Sie vor dem Kauf nach Bewertungen für den Anbieter und zahlen Sie bei unbekannten Händlern möglichst nicht per Vorkasse. Auch Bewertungen können gefälscht sein, misstrauisch sollten Sie etwa bei ausschließlich positiven oder auffallend vielen Bewertungen für ein neues Produkt werden. Rund um Black Friday und Cyber Monday gilt: nicht unter Zeitdruck kaufen und sich ein Limit für Impulskäufe setzen.

Was der VGH CyberSchutz abdeckt

Der VGH CyberSchutz für Privatkunden deckt Eigenschäden und Haftpflichtansprüche geschädigter Dritter ab. Zu den Eigenschäden zählen finanzielle Verluste bei Interneteinkäufen und Internetverkäufen sowie Identitätsmissbrauch. Ein Haftpflichtschaden entsteht zum Beispiel, wenn Sie unwissentlich einen infizierten Anhang weiterleiten. Die Leistungen reichen von der telefonischen Erstberatung bis zum Kostenschutz bei Vorwürfen im Netz, soweit der optionale Cyber-Rechtsschutz eingeschlossen ist. Der Präventionsbaustein hilft Ihnen, Schäden selbst vorzubeugen.

Häufige Fragen

Was tue ich bei Verdacht auf einen Hackerangriff?

Trennen Sie Ihren Rechner von bestehenden Netzwerken und ändern Sie sofort alle Login-Daten bei Online-Diensten. Lassen Sie den Rechner von einem Fachmann prüfen und rufen Sie Ihren Ansprechpartner bei der VGH an.

Wie sieht ein sicheres Passwort aus?

Es hat mindestens acht Zeichen, ist kein Wörterbuchwort und enthält Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Verwenden Sie keine Begriffe aus Ihrem Umfeld und keine Zahlen- oder Buchstabenreihen wie 123456. Geben Sie Passwörter nie weiter und bewahren Sie sie nicht frei zugänglich auf.

Was ist Phishing?

Phishing ist eine Betrugsmethode. Der Täter verschafft sich mit gefälschten E-Mails vertrauliche Zugangs- und Identifikationsdaten und nutzt sie anschließend für unerlaubte Handlungen im Netz.

Woran erkenne ich einen Fake-Shop?

Typisch sind sehr günstige Preise, eine fehlende Verschlüsselung (https), viele Rechtschreibfehler, fehlendes Impressum, fehlende Datenschutzerklärung und AGB sowie nur Vorkasse oder Direktüberweisung. Auch Kontaktmöglichkeiten fehlen oft.

Was tue ich, wenn ich auf einen Online-Betrüger hereingefallen bin?

Machen Sie Screenshots der Seite und drucken Sie Kaufverträge und Bestätigungen aus. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Sie bei Kreditkartenzahlung die Karte sperren. Je später Sie reagieren, desto schwerer ist es, Geld zurückzubekommen.

Was deckt der VGH CyberSchutz für Privatkunden ab?

Er deckt Eigenschäden wie finanzielle Verluste bei Interneteinkäufen und Identitätsmissbrauch ab, außerdem Haftpflichtansprüche geschädigter Dritter. Ein optionaler Cyber-Rechtsschutz und ein Präventionsbaustein ergänzen den Schutz.

Cyber-Risiken privat absichern

Wir prüfen gemeinsam, ob der VGH CyberSchutz zu Ihrem Alltag im Netz passt.

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Diese Seite ersetzt keine Beratung im Einzelfall; maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen.